Spektakel in der Böhnlichhalle mit verdientem Zuspruch – Mondspritzern zaubern epische Prunksitzungen!
Als das ikonische Synthesizer-Intro des Megahits „Jump“ durch die Böhnlichhalle waberte und gleichzeitig ein absolutes Blockbuster-Programm der Mondspritzer vor rekordverdächtiger Kulisse dem Ende entgegen galoppierte, war die Energie im Saal greifbar. Wir skizzieren den finale Moment einer hochklassigen Show gespickt mit Highlights und Aha-Momenten. Doch spulen wir erstmal zurück auf Anfang: Einige Stunden zuvor, exakt um 19:11Uhr mitteleuropäischer Zeit zog der Elferrat, garniert von der Tanzgarde des TVW in eine wunderbar dekorierte Böhnlichhalle und bahnte sich, chauffiert von tosendem Applaus, den Weg auf die Bühne. Routiniert und charmant wie eine Mischung aus Rudi Carell und Kai Pflaume eröffnete Sitzungspräsident Karsten Matt den Abend, bevor die Tanzgarde unter der Leitung von Meike Ritter einen Marsch der Extraklasse aufs Parkett hämmerte. Im Anschluss an dieses optische Amuse-Gueule, warf sich der „Wössinger Bu“ Wolle Becker seine Gitarre um den Hals und sorgte mit tollen Songs, welche jede Menge Lokalkolorit und noch mehr Ohrwurmpotenzial boten für gute Laune und beste Stimmung. Die Tanzgruppe „Good Weibz“, unter der Leitung von Gordana Köhler von Homeyer, zauberte passend zum Valentinstag eine getanzte Ode an die Liebe auf die Bühne, bevor Vize-Sitzungpräsident Markus „Roddy“ Rothweiler für einen der Glanzpunkte des Abends sorgte: Bei seinem Comeback in der Bütt berichtete er im gelebten Stakkato aus der WhatsApp-Gruppe des Elferrats. Ein rasanter Ritt durch die Wirren der Kommunikation unserer Zeit die das Publikum zum Jubeln brachte. Ein weiteres absolutes Highlight boten Johannes Ebner und Josefine Keil als „närrisches Tanzpaar“. Obwohl beide umfassend in weiteren Programmpunkten eingespannt waren, zeigten sie, trainiert von Angelika Mücke und Laura Unger, eine Kür der Extraklasse und wurden zurecht mit Standing Ovations belohnt. Für den nächsten Punkt durfte die Narrenschar gleich stehen bleiben: Dany Veit, Ruven Lang, und Tobias Neller steppten zur ersten Stimmungsrunde auf die Bühne und ballerten ehrenlos gute Laune in die Crowd: Zu Hits wie „Midnight Lady“ oder „Let me entertain you“ brachten sie die Halle zum Kochen und lockten das Publikum zum Mitfeiern aufs Podium. Den mahnenden Zeigefinger erhob dann der Wössinger Till (Sitzungspräsident Karsten Matt): Ob Friedrich Merz, Donald Trump oder die AfD: der Till teilte kräftig aus. Immer treu seinem Credo „Humor ist wenn man trotzdem lacht“ ließ er das vergangene Jahr Revue passieren. Sidekick: Wer am Freitag zu Gast war, bekam in diesem Rahmen ein Novum zu sehen: Da Roddy keine Lust hatte seinen Präsi zu vertreten, zog er den „Rent-a-Bürgermeister-Joker“ und plötzlich saß Timur Özcan im Elferrat und durfte den Till sowohl an- als auch abmoderieren. Tatsächlich meisterte der Rathauschef die Aufgabe mehr als ordentlich. Im Anschluss gab es bei den Borzelbehmler Beef: Rückkehrer Yannik Falkenstein zog den Unmut auf sich und spaltete die Rasselbande in zwei Lager. Der Streit gipfelte dann in einem epischen Dance-Battle. Ein starker Auftritt der Mannen von Mastermind Weiß. Als dann die närrische Turnriege die holde Narrenschar mit einem akrobatischen Ausflug in die Welt der Minions entführte kamen nicht wenige aus dem Staunen nicht mehr raus. Bei den Doppeldribblern baute Neuzugang Marcel Fischer eine Zeitmaschine, mit der er schnurstracks ins Jahr 2065 reiste und die greisen Kollegen im Kronengarten traf. Ein irrwitziger Auftritt der Jungs, die sowohl zwischen Leinwand und Bühne, als auch zwischen Zukunft und Gegenwart gekonnt hin- und herpendelten. Als Kirsche auf der Doppeldribbler-Sahnehaube gab es dann noch eine fett-krasse Tanzeinlage, die das Publikum endgültig von den Sitzen prügelte. Soweit, so geil! Doch immer noch blieb den Zuschauern keine Zeit zum Durchatmen: Die Legenden-Tanzgruppe „Good Weibz“ übernahm noch ein zweites Mal die Bühne und zeigte mit „Coyote Ugly“ einen Showtanz zum Zunge schnalzen. Jetzt nähern wir uns mit großem Schritten dem oben skizzierten „Jump“-Moment. Ein zweites und letztes Mal schwebten die Jungs von der Stimmungsrunde auf die Bühne und nach Knallern wie „99 Luftballons“ sind wir dort angekommen, wo wir begonnen haben: Am Ende! Doch nach dem Programm war natürlich noch lange nicht Schluss. Monster-DJ Thomas sorgte für schwingende Tanzbeine und so wurde bei ausgelassener Stimmung noch bis tief in die Nacht gefeiert, gelacht, getanzt und getrunken.




